Atemtherapie in Uster & Einsiedeln – Den gesunden Rhythmus wiederfinden
Wann ist eine Atemtherapie sinnvoll?
Die Arbeit mit dem Atem ist ein sanfter, aber äusserst wirkungsvoller Weg bei körperlichen und seelischen Beschwerden. Die Therapie eignet sich besonders bei:
- Stress, Erschöpfung und Burnout-Prävention: Finden Sie zurück in die Entspannung.
- Körperliche Blockaden: Wenn der Atem nicht frei fliesst, verspannen sich Muskeln und Organe.
- Eine abgehackte Sprechweise geht fast immer mit Kurzatmigkeit einher: Wer hektisch nach Luft schnappt, wirkt verkrampft, nervös und erschöpft den Luftvorrat schneller.
- Atemwegserkrankungen: Unterstützung bei Asthma, COPD oder nach Atemwegsinfekten.
- Schlafstörungen und innerer Unruhe: Den Geist beruhigen für einen erholsamen Schlaf.
- Verspannungen und chronischen Schmerzen: Der tiefe Atem lockert Muskeln und Gewebe.
- Ängsten und Panikattacken: Den Atem als Werkzeug zur sofortigen Selbstregulation nutzen.
Wie atme ich richtig und was bewirkt es?
Was sagt mein Atem über mich? Gemeinsam finden wir es heraus.
Ihr Weg zu mehr Gelassenheit und Lebenskraft – Termine Online
- Praxis Uster: Zentralstrasse 32 • 8610 Uster • 076 222 07 27
- Praxis Einsiedeln: Raffelnweg 11 • 8840 Einsiedeln • 076 222 07 27
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Atme ich richtig?
Erstrebenswert ist die Kombination zwischen Zwerchfell- und Brustatmung, ein pausenloses Ein- & Ausatmen und ein aktives Einatmen und passives Ausatmen. In meiner Atemsitzung lernen Sie Ihre Atmung wieder bewusst spüren und restriktive Atemmuster gehen zu lassen.
Zu Hause reichen wenige Minuten für ein erstes Kennenlernen Ihres Atmens: Legen Sie sich bequem hin, schliessen Sie die Augen, atmen Sie nicht auf Sparflamme, sondern nutzen Sie die volle Vitalkapazität. Beobachten Sie: Intensives Atmen ist erholsam und entspannend.
Die beste Sauerstoff-Dusche ist übrigens die Frischluft draussen. Atemprofis finden auch beim langsamen Gehen eine innere Entspannung.
Was sagt mein Atem über mich?
Aufschlussreiche Atmung: In Ruhestellung atmen Menschen etwa 15 bis 20 Mal pro Minute und geben Kohlendioxid (säurehaltig) an die Aussenluft ab. Pro Atemzug sollten 0,5 Liter Luft aufgenommen werden, um sich zu entspannen. Nicht nur die körperliche Anspannung, sondern auch die Gedanken verändern die Atmung. Einatmen ist eine Art von Vorbereitung auf die Situation, Ausatmen mehr die Nachbereitung, die Lösung der Spannung (Seufzer der Erleichterung). Das Atemverhalten gibt Aufschluss darüber, wie man eine Situation erlebt und verarbeitet. Indizien sind dabei Atemvolumen, Atemfluss, Brust- oder Bauchatmung, Atemtempo und Atempausen.
Einatmen. Wenn Sie einatmen zieht sich das Zwerchfell zusammen und bewegt sich abwärts. Dadurch entsteht im Brustraum ein Sog und die Lungen können sich entfalten. Brustmuskulatur lässt die Rippen nach aussen und oben ziehen. Beim Beobachten gewinnen Sie ein Gefühl dafür, wie das Zwerchfell und die Rippenmuskulatur Ihre Atmung steuert. Entspanntes Einatmen erhöht die Ausgeglichenheit und bringt innere Kraft. Die Atemfrequenz hat Einfluss auf die Herzfrequenz. Wer richtig durchatmet, dessen Herz pocht weniger wild.
Ausatmen. Beim Ausatmen entspannt sich das Zwerchfell und wölbt sich wieder nach oben in den Lungenraum. So wird die verbrauchte Luft aus der Lunge gepresst. Ausatmen ist ein Loslassen und Fallenlassen und ist gerade in unserer Leistungs- und Mediengesellschaft ein wichtiger Moment des Ausgleichs.
Ablauf einer Atemsitzung
Eine erste Atemsitzung dauert zirka 1h 15'. Nehmen Sie bequeme, lockere Kleidung mit. Am Anfang der Sitzung atmen Sie bewusst mehr als gewohnt. Danach gibt es verschieden Wege zur Entspannung und Weiterentwicklung, abhängig vom persönlichen Ziel. Die Technik basiert auf Transformational Breath®. Ich kombiniere die dynamische Atemtherapie mit Fussreflexzonenmassage, tiefe Bindegewebstechniken, Lymphdrainage und psychodynamischen Ansätzen.
Wo gibt es weitere Informationen?
Ich habe hier ein interessantes Buch zusammengefasst: Breath - Atem von James Nestor

